Die Erinnerungspolitik
Beispiel: Die Erinnerungspolitik prägt das kollektive Bewusstsein einer Gesellschaft nachhaltig.
Definition
Die "Erinnerungspolitik" bezeichnet Maßnahmen und Strategien, mit denen eine Gesellschaft ihre Vergangenheit bewusst gestaltet und interpretiert, um das kollektive Bewusstsein und die Identität nachhaltig zu prägen. Sie umfasst den Umgang mit historischen Ereignissen, insbesondere solchen von großer Bedeutung.
Etymologie
Das Wort "Erinnerungspolitik" setzt sich aus den Begriffen "Erinnerung" und "Politik" zusammen. "Erinnerung" stammt vom althochdeutschen Wort "irnunga" ab und bedeutet das Bewahren und Wiederabrufen von Vergangenem, während "Politik" aus dem griechischen "politika" stammt, was die Angelegenheiten der Bürger bezeichnet. Zusammen beschreibt "Erinnerungspolitik" also die politische Gestaltung des kollektiven Gedächtnisses einer Gesellschaft.
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