Die Erinnerungspolitik



Beispiel: Die Erinnerungspolitik prägt das kollektive Bewusstsein einer Gesellschaft nachhaltig.

Definition


Die "Erinnerungspolitik" bezeichnet Maßnahmen und Strategien, mit denen eine Gesellschaft ihre Vergangenheit bewusst gestaltet und interpretiert, um das kollektive Bewusstsein und die Identität nachhaltig zu prägen. Sie umfasst den Umgang mit historischen Ereignissen, insbesondere solchen von großer Bedeutung.

Etymologie


Das Wort "Erinnerungspolitik" setzt sich aus den Begriffen "Erinnerung" und "Politik" zusammen. "Erinnerung" stammt vom althochdeutschen Wort "irnunga" ab und bedeutet das Bewahren und Wiederabrufen von Vergangenem, während "Politik" aus dem griechischen "politika" stammt, was die Angelegenheiten der Bürger bezeichnet. Zusammen beschreibt "Erinnerungspolitik" also die politische Gestaltung des kollektiven Gedächtnisses einer Gesellschaft.

Lernen Sie, dieses Wort aktiv zu verwenden


"Die Erinnerungspolitik" ist in der Vocaplus-Liste "Deutsch - Geschichte - (C2) - Teil 1" enthalten, die 212 häufig verwendete Wörter umfasst.
Möchten Sie diesen Wörter nicht nur verstehen, sondern auch behalten und aktiv verwenden? Erstellen Sie ein kostenloses Konto und wähle Deutsch als Sprache, die Sie lernen möchten.

Erstellen Sie ein kostenloses Konto