Die Kontinuitätshypothese



Beispiel: Die Kontinuitätshypothese erklärt den Übergang zwischen den Epochen.

Definition


Die "Kontinuitätshypothese" bezeichnet in der Geschichtswissenschaft die Annahme, dass gesellschaftliche, kulturelle oder politische Entwicklungen über verschiedene Epochen hinweg weitgehend ununterbrochen und ohne grundsätzliche Brüche verlaufen. Sie erklärt somit den fließenden Übergang zwischen historischen Perioden.

Etymologie


Das Wort "Kontinuitätshypothese" setzt sich aus den deutschen Begriffen "Kontinuität" und "Hypothese" zusammen. "Kontinuität" stammt vom lateinischen "continuitas" ab, was 'Zusammenhang' oder 'Ununterbrochenheit' bedeutet, während "Hypothese" aus dem Griechischen "hypotithenai" stammt und 'unterstellen' oder 'annehmen' heißt. Zusammen beschreibt der Begriff also eine angenommene Ununterbrochenheit in der Geschichte.

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