Die Säkularisierung



Beispiel: Die Säkularisierung führte zur Enteignung vieler Kirchengüter im 19. Jahrhundert.

Definition


"Die Säkularisierung" bezeichnet in der Geschichte den Prozess, bei dem kirchliche Besitztümer und Macht auf den Staat oder weltliche Institutionen übergehen, oft verbunden mit der Trennung von Kirche und Staat. Sie führte im 19. Jahrhundert zur Enteignung vieler Kirchengüter.

Etymologie


Der Begriff "Säkularisierung" stammt vom lateinischen Wort »saecularis«, was »weltlich« oder »zeitlich« bedeutet. Ursprünglich bezog sich das Wort auf Dinge, die nicht geistlich, sondern weltlich sind. Die heutige Verwendung entstand im Kontext der historischen Trennung von Kirche und Staat.

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