Der vernünftige Zweifel



Beispiel: In der Wissenschaft ist der vernünftige Zweifel oft notwendig.

Definition


"Der vernünftige Zweifel" bezeichnet eine begründete Unsicherheit oder Skepsis, die auf logischen Überlegungen basiert und in der Philosophie sowie Wissenschaft als notwendige Haltung gilt, um Behauptungen kritisch zu hinterfragen und Erkenntnisse zu überprüfen.

Etymologie


Der Begriff "der vernünftige Zweifel" setzt sich aus den deutschen Wörtern "vernünftig" und "Zweifel" zusammen. "Vernünftig" stammt vom mittelhochdeutschen Wort "vernüeftic", das auf Vernunft oder kluges Denken verweist, während "Zweifel" vom mittelhochdeutschen "zweifel" kommt, was Unsicherheit oder Skepsis bedeutet. Zusammen beschreibt der Ausdruck eine rationale Form des Zweifelns, die in der Philosophie seit der Antike eine bedeutende Rolle spielt.

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